Mannhafter Feminismus

Donnerstag, 2. Juni 2011

Simone Schmollack, eine Art Gleichstellungsbeauftragte der taz, braucht sich nicht fürchten. Ihre Stelle wird nicht vakant, sie wird nicht rausgemobbt, wie manche ihrer "Kolleginnen". Das liegt auch auf der Hand, denn sie ist gar keine Gleichstellungsbeauftragte dem Wortsinn nach, denn um Gleichheit geht es ihr ja gerade nicht - sie ist die eloquente Zelotin eines Feminismus, der überall nur noch (männliche) Feinde wittert, glühend an eine Weltmännerverschwörung glaubt und der sich als Stieftochter der Öffentlichkeit wähnt. Schmollack hat schon desöfteren bewiesen, dass Objektivität oder einfach nur Unvoreingenommenheit keines ihrer Attribute ist. So giftete sie kürzlich gegen jene Gleichstellungsbeauftragte aus Goslar, die ihre Stelle verlor, weil sie sich nicht mehr ausschließlich für Frauen, sondern - Skandal! - um Gleichstellung, das heißt, um die Belange beider Geschlechter kümmerte. Und aktuell hat es freilich die infame Justiz verdient, die aus Mangel an Beweisen ein Verfahren einstellen musste, von Schmollack im Zorneseifer überrannt zu werden.

Wenn man im Zweifel für den Angeklagten entscheidet, so Schmollacks Resümee, dann schreckt das Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt innerhalb einer Beziehung ab. Wäre es deshalb vielleicht besser, auch im Zweifel ein Exempel zu statuieren? So weit sind die Verfechterinnen des Feminismus bereits. Diese mannhafte Haltung passt zufälligerweise auch in den Trend unserer Tage, in denen man auch Terrorverdächtige auf Verdacht hin inhaftieren möchte. Präventiv sozusagen - für die Vertreterinnen dieser abgehalfterten Heilslehre hat der Staat auch in Fragen der sich widerstreitenden Geschlechter (ein Streit, den es so nicht gibt, den man aber künstlich beatmen möchte) ein Präventivstaat zu sein. Sie würden den Rechtsstaat gehörig umkrempeln, wenn sie nur dürften. Alleine die Anklage aufgrund körperlicher oder sexueller Gewalt gegen Frauen würde dann genügen, um in jedem Falle eine Verurteilung zu kassieren - schon der Verdacht wäre damit Beweis genug. Foucault schrieb in "Überwachen und Strafen: die Geburt des Gefängnisses" über das Rechtsverständnis des Mittelalters, dass "der Verdächtige als solcher [...] immer eine bestimmte Züchtigung [verdiene]; man konnte nicht unschuldigerweise Gegenstand eines Verdachts sein. Der Verdacht bildete für den Richter ein Beweiselement, für den Angeklagten das Zeichen einer bestimmten Schuld und verlangte deswegen auch nach einer bestimmten Strafe. Ein Verdächtiger, der verdächtig blieb, wurde damit nicht für unschuldig erklärt, sondern in eingeschränktem Maße bestraft." Welch famose Rückschrittlichkeit den heutigen Feminismus ausmacht! Im postulierten Geschlechterkampf gibt es keine Hemmungen (mehr), denn er ist Krieg und das andere Geschlecht ist der Feind, ein diabolischer Kontrahent, gegen den man sich auflehnen muß. In so einem Krieg darf auch mal die rechtsstaatliche Praxis als unmenschlicher Akt tituliert werden - und demgegenüber, die Entrechtsstaatlichung als Fortschritt gefeiert werden. Rechtsstaat ist, was den Damen recht ist.

Überhaupt leidet diese Ideologie (wie wahrscheinlich jede!) unter Eindimensionalität. Das erkennt man schon daran, dass Schmollack lediglich von Gewalt spricht, die Frauen in Beziehungen widerfährt. Der umgekehrte Fall, Männer als Opfer von Beziehungsgewalt, ist jedoch keine Rarität. Die Dunkelziffer solcher Vorfälle ist immens. Wenn Schmollack schreibt, dass die Entscheidung des Landgerichts Mannheim weibliche Gewaltopfer verschreckt und in Passivität zwingt, dann stimmte (falls es überhaupt so ist) allerdings auch die Aussage, dass es auch (oder sogar mehr noch) männliche Gewaltopfer in ihr Schneckenhaus zurückkriechen läßt. In diesem sitzen geschlagene Männer nämlich häufiger als Frauen. Wahr ist, dass es geprügelten Frauen auch nicht leicht fällt, die an ihnen praktizierte Gewalt zu veröffentlichen - tun sie es aber dann doch, so ernten sie nicht Spott oder Zweifel, sondern richtigerweise Mitleid und Hilfe. Stellt sich ein Mann hin und erklärt, er würde von seiner Partnerin geschlagen, so fragt man ihn zunächst, ob er denn ein Waschlappen sei. Glauben schenkt man ihm ohnehin eher wenig. Die Gesellschaft hat geschlagene Frauen als hilfebedürftige Gruppe akzeptiert - geschlagene Männer sind ihr aber fadenscheinig. Frauen, die gewalttätig behandelt wurden, erhalten Zuspruch - mit Männern, denen dasselbe widerfahren ist, muß etwas nicht stimmen. Wehrt sich eine Frau gewaltsam nach langer Tortur, spricht man von Notwehr - verwendet ein Mann Gewalt, um die Gewalt zu unterbinden, gerät er selbst in den Verdacht, ein Schläger zu sein. Anzumerken ist allerdings, dass Gerichte gemeinhin geschlechterblind sind, sie sind dazu verpflichtet das Geschlecht auszublenden und nach Fakten zu urteilen - die Öffentlichkeit ist es aber nicht, sie ist emotional und eingelullt von dieser sexistischen Weltanschauung, die in jede Ritze strömt.

Eine objektive Journalistin hätte jedenfalls nicht von der Gewalt an Frauen geschrieben - sie hätte die Gewalt in Ehen und Beziehungen generalisiert. Da wären Opfer Opfer - bei Schmollack sind Opfer Frauen. Und natürlich: Täter Männer. Nur sollte man sich als Mann nicht diskriminiert fühlen, wenn man zu lesen bekommt, dass der Mann irgendwie ausschließlich ein "gewaltbegabtes Tier" ist, das zu zähmen die Aufgabe des Staates sei, der nun endlich erkennen müsse, dass das Tier Mann nicht auf den Mensch Frau losgelassen werden kann, ohne strikt an die Leine genommen zu werden. In dem Zeitalter, in dem wir uns befinden, passen derart generelle Aburteilungen fein ins Bild. Reaktionäre handhaben ihre Aversionen genauso, nur dass die Leidtragenden Moslems sind, die man als potenzielle Gewalttäter ausmacht und daher unbedingt streng beobachten und sanktionieren muß. Der Feministin Moslem ist der Mann - und die Steigerung des Elends ist für sie der muslimische Mann. Ein rigoroses Weltbild mit klarer Schwarz-Weiß-Definition ist modern. Der Feminismus, wie er sich heute gebärdet, es gesellt sich gut zum Kulturkampf dieser reaktionären Gesellschaft - wie er überhaupt hervorragend ins Konzept Neoliberalismus, mit seinen menschlichen Verwertbarkeiten und seiner Karrieregeilheit paßt. Wäre Schmollack objektiv, sie würde generalisierte Vorwürfe unterlassen und die Opferrolle nicht verweiblichen, sondern geschlechterneutral begutachten.

Sie ist aber nicht objektiv, denn genau diese Objektivität, hat sie an der Goslaer Gleichstellungsbeauftragten kritisiert. Objektivität ist nicht die Aufgabe der Eifererinnen - schlimmer noch, sie behaupten ja gerade, dass es außerhalb ihrer Sichtweise, die sie selbst für Objektivität halten, gar keine Objektivität geben kann. Wer Kachelmanns Schuld anzweifelte, weil es an Beweisen mangelte, galt daher umgehend als Rechtfertiger sexueller Gewalt - wer nicht lauthals vorverurteilte, galt als jemand, der wahrscheinlich auch gerne gewaltsam an Sex kommt. Daher fühlt man sich auch nicht blöde, wenn man selbst bei Mangel an Beweisen fordert, es möge zur Verurteilung kommen. Lieber einen Unschuldigen einsperren, als einen Schuldigen laufen lassen - das ist die Umkehrung traditioneller und bewährter Rechtsnormen. Und das ist die Objektivität der Schmollacks und Kolleginnen...



15 Kommentare:

Anonym 2. Juni 2011 um 08:59  

Polifisch denkt:

Wieder einmal ein toller Artikel.

Gleichstellungsbeauftrage haben nicht nur die Aufgabe zur Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau beizutragen.
Auch andere "Minderheiten" gilt es zu schützen.

Aber wir sollten dennoch auch Frauen wie Fr. Schwarzer danken. Sie haben sich tatsächlich dafür eingesetzt, dass die Frauen auch in der Ehe als eigenständig angesehen werden konnten. Das hat Kampf bedeutet. In diesem Kamf befinden viele dieser sich für Emanzipation von Frauen noch immer - und auch zu Recht.

Aber diesen Kampf kann man nicht in einem Gerichtsaal führen. Ein Verdächtiger wurde Freigesprochen ... Punkt nicht mehr und nicht weniger. Alles Nachhaken in seine Richtung wird zur Folge haben, dass wieder Vorurteile gegen den Kampf für Gleichberechtigung in der Gesellschaft tragfähig werden.

landbewohner 2. Juni 2011 um 09:52  

ach, ich dachte diese steinzeitkrampf-emanzen wären inzwischen bis auf die selige alice ausgestorben. nun ja -ich lese auch keine taz mehr -seit fast ewigen zeiten. und anhängerinnen dieser lehre sind mir in den letzten 3 jahrzehnten auch immer weniger über den weg gelaufen.

Anonym 2. Juni 2011 um 09:53  

Lieber Roberto,

vielen DANK für diese klaren, wahren Worte! Es geht diesen "Feministinnen" anscheinend nicht in den Kopf, dass sie durch ihre Aüsserungen den Geschlechterkrieg immer wieder anstacheln und befeuern, und so genau das Gegenteilige von dem bewirken was wünschenswert wäre: Eine überwindung des Sexismus, ganz generell.

Schlimmer noch, dass sich solche dogmatisch zeternden Eiferinnen im Recht wähnen und gleichzeitig fordern, Recht und Gesetz außen vor zu lassen.

Wahrscheinlich passt dieser Grundtenor unserer Elite ganz gut in den Kram und deswegen wird das Thema so derart über Gebühr aufgeblasen...


Diana

Anonym 2. Juni 2011 um 12:34  

Genau darum lese ich ad sinistram so gerne.

Du, Roberto bist ein Freidenker und kein Ideologe. Du lässt dich als Linker weder von Vorurteilen gegen die Katholische Kirche, noch von Vorurteilen gegen Männer als Täter und Frauen als Opfer leiten.
Ich vermute, Du bist ebenfalls - wie auch ich - gegen die Quote. Wieso sollten heutige Männer benachteiligt werden, weil ihre Vorgänger Frauen unterdrückt haben? Das finde ich nicht logisch.
Ich finde es auch nicht logisch, dass Feministinnen mir als Frau aufnötigen wollen, dass ich gefälligst Karriere zu machen habe, um mich selbst zu "verwirklichen". Danke schön, ich weiß schon selber, wie ich mein Leben zu leben habe. Und ich fand es wunderschön, die ersten Jahre komplett für mein Kind da zu sein und es zu stillen (Shocking, da kann der Vater ja gar nicht in der Nacht zum Fläschchengeben aus dem Bett getrieben werden, mein Gott wie reaktionär).

Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese sog. Feministinnen vor Neid fast platzen auf Frauen, die sich dem "Ideal" Karriere auf Kosten von Familie und Partnerschaft einfach verweigern.

Ich jedenfalls lasse mir nicht vorschreiben, wie ich mich gefälligst selbst zu verwirklichen habe. Ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu denken, was ich zu essen oder wie ich zu lieben habe. Die können mich mal!

Anonym 2. Juni 2011 um 12:38  

Stimmt, und zudem in einer Gesellschaft, die in punkto Hartz IV immer mehr die eigene Doppelmoral enttarnt.

Nach Nachdenkseiten ist es neuerdings möglich, und darüber regt sich keine Mittel– oder Besserverdienerin auf, als Frau als Prostituierte zu enden:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=9620#more-9620

Punkt 10 »10.ARGE Aachen vermittelt Prostituierte«

...wichtig, lesen — es geht nur in der Überschrift um »Prostituierte, denn eigentlich heißt es im Text:

»[...]10.ARGE Aachen vermittelt Prostituierte

Die Aachener Nachrichten berichten, dass einer Aachenerin von der “Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender” (ARGE) ein Minijob als “Außendienstmitarbeiterin im erotischen Bereich” angeboten wurde. Die Stellenbeschreibung: “Aufsuchen potenzieller Kunden im Raum AC/K/D/HS, Gewinnung neuer Mitglieder für die interaktive Internetplattform.” [...] Der Leiter der ARGE Aachen, Marcel Raschke, hat den Vorfall der Zeitung gegenüber bestätigt und erklärt, es sei oberstes Ziel, auch eine Mutter mit zwei Kindern aus dem Arbeitslosengeld II heraufzuführen. Das Angebot habe ohne negative Folgen abgelehnt werden dürfen.
Quelle: Jurablogs[...]«

Quelle und kompletter Text:

http://www.jurablogs.com/de/arge-aachen-vermittelt-prostituierte

Tja, wie soll Frau Von der Leiharbeit (auch Von der Leyen, Arbeitsminsterin genannt) einmal bei Anne Will, fast widerspruchslos vor anderen Talkgästen, gesagt haben:

»Jede Arbeit ist besser als gar keine Arbeit!«

Fazit:

Vergesst jegliche Moral, laßt Deutschland zur Gesellschaft des Dschungels — im negativen Sinn — verkommen: Hauptsache Arbeit!

Wie wär’s mit Terrorist oder Profikiller? Oder Meisterdieb? Betrüger gar? — Hauptsache Arbeit, denn wie sagte schon »Bertold Brecht«? — »Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral«

Arbo Moosberg 2. Juni 2011 um 12:55  

Ich weiß nicht, ob mensch sich einen Gefallen tut, die Dame aus Goslar zur Heroin der Gleichstellungsfragen zu küren.

Im Kern scheint sie ebenso mit ideologischen Scheuklappen bewappnet zu sein, wie manch vermeintliche Feministin/vermeintlicher Feminist.

Ärgerlich finde ich auch solche Aussagen hier: "Das erkennt man schon daran, dass Schmollack lediglich von Gewalt spricht, die Frauen in Beziehungen widerfährt. Der umgekehrte Fall, Männer als Opfer von Beziehungsgewalt, ist jedoch keine Rarität."

Die gesamte Debatte um Frau Ebeling wurde leider nur auf Männer vs. Frauen reduziert, ohne vielleicht mal in Betracht zu ziehen, dass wir heute in einer viel pluralistischeren Welt leben als noch vor - sagen wir mal - 50 Jahren. Was sagen denn die Damen und Herren der Gleichstellungsstellen zu Gewalt in gleichgeschlechtlichen Haushalten?

Da wird's dann schnell absurd und einseitig, wenn z.B. - wie bei Maischberger am Dienstag - ein Dezernat der Staatsanwaltschaft "Gewalt gegen Frauen" gefeiert wird, wobei noch stolz darauf hinzuweisen war, dass dort nur Frauen tätig seien. Ist denen überhaupt klar, welch angestaubten Gesellschafts- und Partnerschaftsbilder da transportiert werden?

Außerdem: Braucht es überhaupt eine "Partnerschaft", um sexuelle Gewalt zu erfahren? Bieten nicht auch Sportvereine, Bundeswehr usw. ähnliche Schauplätze? Lässt es sich dann wirklich so einfach auf die Formel Mann vs. Frau vs. Mann reduzieren?

Ich denke nicht.

Außerdem zeigt die Debatte, wie wenig im Grundsatz begriffen wird, was "Gleichstellung" eigentlich heißt. Da geht es nicht nur um "Frauendinge" oder "Männerrechte"! Ebenso fallen gleichgeschlechtliche Lebensweisen, körperlich benachteiligte Menschen oder auch alte Menschen in diesen Bereich.

Gerade Letzteres eröffnet noch einmal ein ziemlich weites Feld im Sachen "häuslicher Gewalt".

All das ist in der Debatte überhaupt nicht auf dem Schirm. Und das macht wütend!

Die hier indirekt gelobte Frau Ebeling hatte sich diesbezüglich nicht wirklich groß hervorgetan. Sogar über die von ihr monierte Ausstellung des LKA Niedersachsens schien sie nicht richtig informiert; bzw. nutzte sie es offenbar nur für ihre politischen Spielchen.

Aber gut, da nehmen sich sie und ihre Gegner(innen) relativ wenig.

Es ist, gemessen an der Bedeutung udn der Verantwortung, die mit dem Amt der Gleichstellungsbeauftragten verbunden sind, einfach nur beschämend.

Arbo

P.S.: Einen ausführlichen Kommentar von mir gibt's hier.

Marlies 2. Juni 2011 um 13:16  

Roberto, als Frau kann ich Dir sagen, dass es leider wirklich so ist, dass Frauen häufiger diskriminiert werden als Männer. Daran hat sich leider nichts geändert. Oft läuft es unterschwellig ab, und ich kann nachvollziehen, dass Männer es nicht bemerken.

Trotzdem unterstütze ich die Ansicht der (leider weggemobbten) Gleichstellungsbeauftragten in Goslar. Wenn jemand benachteiligt wird, muss das aufhören, ganz gleich ob Mann oder Frau.

Na, dass in Ehen sooo häufig Gewalt gegen Männer ausgeübt wird (körperliche, wohlgemerkt!) das bezweifle ich nun doch. Mir scheint es übertrieben. Womit nicht gesagt sein soll, dass es nie vorkommt! Und wisst Ihr was? Ich hab Respekt vor diesen Männern, die sich nicht provozieren lassen und nicht zurück schlagen. Sie zu verhöhnen ist völlig unangebracht.

Denn letztlich ist ein Mann durchschnittlich stärker als eine Frau. Wenn er zuschlägt, kann das ganz andere Konsequenzen haben. Ich hab jetzt zwar keine Statistik zur Hand (müsste sich aber im Internet finden lassen) die aufzeigt, wie viele Gewalttaten und Morde von Frauen an Männern und umgekehrt begangen werden.

Eine hohe Dunkelziffer gibt es auch in der klassichen Gewaltverteilung Mann gegen Frau.

Anonym 2. Juni 2011 um 15:01  

"...dass es außerhalb ihrer Sichtweise, die sie selbst für Objektivität halten, gar keine Objektivität geben kann."
Dass ist wie mit den Dummen, auch die wissen natürlich nicht, dass sie dumm sind.
.
Ist dieses dumme Mädel von der taz nur nur ein "Opfer" der jahrzehntelangen Umtriebe einer A. Schwarzer? oder nur ein Scwharzer-Fan?
Und: wieso sind so viele (die meisten?) dieser feministischen hard-core-Kämpferinnen lesbisch?
Disclosure: ich habe nix gegen Homosexuelle; mein Vater war selbst einer.
- kdm

Kommutator 3. Juni 2011 um 03:05  

@Marlies

Zu Gewalt von Frauen gegen Männer folgender Link:
http://www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm

SUMMARY: This bibliography examines 282 scholarly investigations: 218 empirical studies and 64 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners. The aggregate sample size in the reviewed studies exceeds 369,800.

Aktueller Stand der Wissenschaft ist also, dass Frauen in Partnerschaften mindestens genauso häufig gewalttätig sind. Unter dem Link sind über 560 wissenschaftliche Studien zusammengefasst wobei über 369.800 Personen befragt wurden.

Anonym 3. Juni 2011 um 09:25  

Nicht alle weibl. Angestellte können erfolgreich in lt. Führungsebenen aufsteigen, aber Hier und Da ist es erfolgreich praktiziert worden. So sind sind die Biographien von Friede Springer, Liz Mohn und Johanna Quandt in einem Punkt deckungsgleich: Aufstieg von der Mitarbeiterin (eher auf der unteren Ebene) durch Heirat mit dem Patriarchen zur Chefin eines Imperiums. Das verbindet natürlich und lässt "Gescheiterte" verzweifeln...

Natascha 3. Juni 2011 um 13:53  

Frauen wie Alice Schwarzer und die oben zitierte Journalistin haben aus meiner Sicht eine einfache Tatsache nicht verstanden: Zwar brauchen wir Heute keine Männer mehr um uns zu beschützen und zu ernähren, aber wir brauchen sie immer noch in vielen anderen Rollen: Als (präsente) Väter, Freunde, Lebenspartner, Liebhaber, als Lehrer, Mentoren und Vieles mehr.

Diese Frauen vermitteln mir den Eindruck dass sie Männer am Liebsten überflüssig machen würden, da für sie der Mann generell ein Mangelwesen irgendwo zwischen Gorilla und Köter ist, ein biologischer Irrtum der nur durch die heilsame weibliche Hand zu einem Minimum an Zivilisiertheit genötigt werden kann.

Eine traurige Ironie dass sich die abwertende Meinung dieser "Feministinnen" über Männer und ihre Übermenschen-Denke damit praktisch deckungsgleich verhält zu den Ansichten von Steinzeitmachos über Frauen.

Anonym 3. Juni 2011 um 15:37  

Und wer bitteschön erklärt den Frauen die Abseitsregel beim Fusball? Na?

epikur 3. Juni 2011 um 21:35  

Wenn der Schwarzer-Steinzeit-Feminismus dafür gesorgt hätte, dass sich Männer und Frauen, Frauen und Männer heute besser verstehen würden, dann hätte er für mich eine Relevanz. So hat er leider für jedemenge Verunsicherung, Spaltung, Misstrauen und Missverständnis zwischen den Geschlechtern gesorgt. Tolle Wurst!

philgeland 11. Juni 2011 um 17:00  

Eine Frau, die im Männerjacket die Nachrichten vorliest oder mit strammem Schritt durch Uni oder Chefetage stelzt ... sieht so Feminismus aus? Männliches Arschlochverhalten kopieren und weiblich potenzieren. Männliche "Domänen" erobern, von Männern geschaffene Systemstrukturen verinnerlichen, in ihnen "überleben" und "siegen" und sich deshalb für emanzipiert halten? Darauf bestehen, Militärdienst zu leisten und das für Gleichberechtigung halten?

Gruss an alle wirklich unabhängigen und kritisch denkenden Frauen, die so was nicht nötig haben.

Millen und Reinhard Wilhelm 9. September 2013 um 09:15  

Man muss die Bewertungen einer Frau Schmollack nicht teilen. In einer pluralistischen Gesellschaftsordnung ist ihre Meinung zulässig. Das Problem mit Frau Schmollack, dass sie bei den Tatsachenbehauptungen lügt. Zuletzt behauptet sie, Alexander Dilger von der AfD sei homosexuell und irgendwie meint sie daraus eine Frauenfeindlichkeit der Partei herleiten zu können. Obwohl sie gebeten worden ist, die Lüge sein zu lassen, bleibt sie bei der Lüge. An diesem Punkt ist ihr Verhalten nicht mehr legitimierbar.Meinen Kommentar zu ihrer Lüge in der TAZ hat sie mangels Rückgrad auch nicht veröffentlicht. Sie ist somit auch noch charakterlos. Schade !

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