Der Altersarmut an den Kragen

Donnerstag, 22. März 2012

Der Altersarmut soll es nun an den Kragen gehen! Im Alter mit zu wenig Rente leben? Die Zeiten sind vorbei, Ministerin von der Leyen vertreibt die Armut - Ruheständlern winkt satter Zuverdienst!, wie es der Stern optimistisch verkündigt. Zuverdienst, nicht Zugewinn - richtig gelesen. Die Alten dürfen mehr arbeiten und damit mehr dazuverdienen zur Rente. Anpacken - nicht jammern, selbst machen - nicht auf Almosen warten! Wer jetzt noch sagt, er habe im Alter nicht genug, der hat selbst Schuld...

Keine Rentenerhöhung. Keine Stärkung des Umlageverfahrens um wieder das gesellschaftliche Vertrauen in die staatliche Rente aufzubauen. Keine kleineren Abschläge bei Frühverrentung. Nein, das liegt nicht im Trend der neoliberalen Zeit. Arbeit soll sich wieder lohnen - auch für die, die eigentlich gar nicht mehr richtig arbeiten können. Morsche Knochen auf den Arbeitsmarkt - Zubrot zur Rente verdienen! Bis 73 an der Drehbank - bis 79 sachbearbeiten. Die Debatte um die Erhöhung des Renteneintrittsalters ist ein schaler Witz. Ausdebattiert! Einfach Renten klein halten und nebenbei die installierte und subventionierte Privatrente als Luxusartikel vertreiben - und zusätzlich die Verdienstobergrenze ausweiten: dann braucht es kein Geschwafel mehr, dann ist die Debatte erfolgreich weggewischt. Jeder kann dann zwar mit 67 in Rente - aber gearbeitet werden kann theoretisch bis Ableben; absichtlich verkleinerte Renten, aus einem Rentensystem, das man öffentlich verächtlich macht, garantieren antiquierte Arbeitskraft. Und die Option des Zuverdienst', setzt sie sich erstmal durch als mögliches Modell, hält die Rente künstlich am Boden.

Altersarmut darf man nicht subventionieren, lehrt uns der codex canum neoliberalum. Und weiter steht geschrieben: Lasset die Alten zu mir kommen und arbeiten - gebt ihnen nicht ohne Gegenleistung; Alter soll sich wieder lohnen. Gebt ihnen nur zu essen, wenn sie tun. Es ist unmoralisch, die Alten verhungern zu lassen. Aber sie zu unterfordern, ihnen die Happen nur so hinzuwerfen - das ist auch unmoralisch und asozial gegenüber den Jungen. Sozial ist, was Alter schafft. Und dass die Jungen dann im Arbeitsmarkt-Wettbewerb mit den routinierten Routiniers, mit den Rentenaufstockern stehen, gilt dann als sozialverträglich.

... winkt satter Zuverdienst!, schreibt der Stern. So, als käme der einfach ins Haus, so als klingelte er an der Türe. Als ob jeder Rentner einen Arbeitsplatz hätte, fände, bekäme. Als ob diese Frohbotschaft jeden Ruheständler ereile - auch die Oma, deren Einkaufstour samt Rollator ein tagesausfüllender Erschöpfungsmarsch ist?
... winkt satter Zuverdienst! Dass der alte Mensch dafür arbeiten muß, liest sich da nicht heraus. Dass sich die alte Haut zu einem Markte tragen muß, auf den sich ohnehin zu viele, viel agilere, viel jugendlichere, viel belastbarere Menschen tummeln, kann man auch nicht deuten. Dass die schnelle Abhilfe einer zu kleinen Rente nur begrenzt ist, wenn man mal annimmt, der Senior hat überhaupt einen Arbeitsplatz, weil früher oder später Alterserscheinungen hinzukommen, die ihn als Arbeitnehmer uninteressant machen, erkennt man in diesem Freudeschrei auch nicht.
... winkt satter Zuverdienst! Es gibt ja heute schon - traurig genug! - Rentner, die sich noch etwas dazuverdienen müssen. Für sie ist ein 400 Euro-Job das größte Glück - eine Teilzeit- oder Vollzeitstelle erhalten sie nicht; schon mit 50 waren sie für so eine zu alt. Was hat denn der normale Rentner, der mal Arbeitnehmer war, wenn er nicht gerade keine Arbeit genommen, sondern von ihr los war... was hat denn der normale Rentner von einer höher angesetzten Zuverdienstobergrenze? Bestenfalls hat er 400 Euro als zusätzlichen Lohn - und da liegt heute schon die Grenze. Ja soll er denn gleich mehrere Stellen antreten?

Eine humanistisch geschulte Sozialpolitik würde Fürsorge walten lassen - eine neoliberal beschlagene schafft Anreize, neue Impulse, setzt Höchstgrenzen höher. Eine humanistische Politik hilft denen, die sich nicht (mehr) helfen können - eine neoliberale macht die Hilflosigkeit zu einem persönlichen Makel. Keiner kann sich dann mehr beschweren, er könnte doch seiner alten Armut entfliehen, wenn er nur Arbeit fände, wenn er nur dazuverdienen wollte. So ein neoliberales Zeichen setzt von der Leyen...



27 Kommentare:

klaus baum 22. März 2012 um 07:14  

wer aus gründen der altersschwäche oder weil er keine arbeit mehr findet nichts dazu verdient, hat dann mit zitronen gehandelt.

mein vater hat mit 90 noch bei millionärs geputzt. hat ihn jung gehalten. er starb mit 98.

Anonym 22. März 2012 um 08:26  

Das perfide an der Regelung ist, dass es sich um eine Methode handelt, die jüngeren Generationen auf die Alten loszulassen. Den die Letzgenannten treten nun als zusätzliche Konkurrenten gegenüber den schon für 400-Euro-Jobs dankbaren jüngeren Hinzuverdienern auf den Markt.

Hartmut 22. März 2012 um 09:21  

Es ist eine Schande !

Was ist nur in diese Menschen gefahren ?

Welcher katastrophale Ungeist schlägt hier durch ?

Diease staatl. verordnete Altersarmut mit gleichzeitiger, privater Zwangsversicherung und jetzt noch mit unendlichen Hinzuverdienstmöglichkeiten, schlägt dem Faß den Boden aus.

Mein Vorschlag: wie wäre es, wenn diese menschenverachtenden Anordnungen und Gesetze von den Verursachern vorgelebt würden ?

Das wäre doch wohl vorbildlich ?

Anonym 22. März 2012 um 10:10  

Klasse Artikel, herzlichen Dank dafür.
Der Umbau der Gesellschaft ist in vollem Gange, HARTZ IV war nur der Anfang.
Mensch ist als Mensch nur nützlich, wenn er arbeitet.
Sozialverträgliches Ableben ausdrücklich erwünscht, von der Arbeit auf die Bahre, so stellen sich unsere Führungseliten, die selbst nie von Altersarmut betroffen sein werden, das vor.
Ausgedient, nicht mehr nützlich, weg mit dir.
Ursula von der Leyen übt sich wieder einmal in dekadenter Arroganz, wie erbärmlich.
Eigentlich sollte man im Gegenzug alles rausholen was möglich ist, sofern man die Möglichkeit dazu hat.
Denn der Ruf von Arbeitslosen, Aufstockern und Armutsrentnern ist doch längst ruiniert. Da sorgen doch die Mainstream-Medien höchst ausführlich dafür.
Propaganda ist das wahre Mittel der Macht und zieht Mitläufer an, wie die Motten das Licht.

"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" (Heinrich Heine)

Welch wahre Worte.
Ich bin entsetzt ..., was ist aus meinem Heimatland geworden? Ich schäme mich für diese empathieunfähigen, gefühllosen Marionetten, die sich Deutschlands Politik-Elite schimpfen und schließe mit:

"Empört Euch!!! Wehrt Euch!!!"

Beste Grüße
onlyme

Anonym 22. März 2012 um 10:11  

was ist der Unterschied zwischen einen Telefon und einem POlitiker?

...gibt´s keinen: aufhängen, neu wählen..

Roberto J. De Lapuente 22. März 2012 um 10:48  

Kein Mensch hängt heute sein Telefon noch auf...

lebowski 22. März 2012 um 10:49  

"neue Impulse"
Ich hab inzwischen manchmal auch Lust, Impulse zu setzen -und zwar elektrische.

Hartmut 22. März 2012 um 11:00  

In den 70er Jahren las ich von einer jungen, sehr erfolgreichen Schauspielerin folgendes.

" Ihr Wunschtraum sei in Erfüllung gegangen, nie wieder für Geld arbeiten zu müssen. "

Dieser Traum wird den Menschen nun per Gesetz ausgetrieben.

Anonym 22. März 2012 um 12:23  

Ich bin ganz froh, mal nicht so bald aufs Altenteil abgeschoben zu werden, sondern weitermachen zu können. Die Menschen werden ja auch immer älter, alles ist es sowieso logisch, dass sich das Renteneintrittsalter entsprechend nach oben verschiebt.

Anonym 22. März 2012 um 12:25  

"Die Menschen werden ja auch immer älter, alles ist es sowieso logisch, dass sich das Renteneintrittsalter entsprechend nach oben verschiebt."

Ach Du meine Güte, da hat einer aber ordentlich am Propaganda-Fläschchen geschnüffelt...

Anonym 22. März 2012 um 12:54  

Der Altersarmut an den Kragen
Donnerstag, 22. März 2012

Ha, wäre doch gelacht, wenn so eine erfolgreiche und effiziente "Marktwirtschaft" wie die unsrige nicht auch noch die Altersarmut erfolgreich in den Dienst des "Wachstums", des "Wettbewerbs" stellen würde.
So werden, weit über Deutschland hinaus, neue Maßstäbe gesetzt!

Arme Grüße von

Bakunin

oblomow 22. März 2012 um 13:02  

Mein immer wieder gern geäußerter vorschlag:

Rente bei ableben. Auszahlung an die hinterbliebenen in einer summe 6 monate rückwirkend und 6 monate über den tod hinaus, damit es wenigstens für die beerdigung reicht und die beitragszahlungen wenigstens für etwas gut waren. Und der arbeitgeberbeitrag zur rentenversicherung kann auch gleich ganz aufgehoben werden. Hinterbliebenenrente gibts dann ja eh nicht mehr, weil der evtl. ehepartner - genau: rente bei ableben. Und dann kann man die schrittweise erhöhung des renteneintrittsalters auch noch "sparen". Das modell hat den vorteil, dass sich jeder in völliger freiheit für das eigenhändige frühableben oder das knechten bis in den tod entscheiden kann. Ist kein grenznutzen mehr zu realisieren, schafft man es also nicht bis in den tod gewinnbringend zu arbeiten, verreckt man eben.

oblomow

Klaus Baum 22. März 2012 um 13:11  

Noch eine sehr sachliche Information, obwohl man sachlich gar nicht steigern kann.

Wer im Alter auf ergänzende Grundsicherung angewiesen ist, weil er vielleicht nur 500.-- Euro Rente von der gesetzlichen Rentenversicherung erhält, dem werden vom Zuverdienst zirka 200.-- bis 250.-- Euro abgezogen, denn bei ergänzender Grundsicherung im Alter gibt es keine Freibeträge im Gegensatz zu Hartz IV.

christophe 22. März 2012 um 13:27  

Es gibt noch mehr Reserven: 6 - 10jährige könnten ebenfalls sehr gut zu ihrem Lebensunterhalt beitragen, statt albern rum zu spielen und gestressten Erwachsenen auf die Nerven zu gehen. Durch ihre geringe Körpergröße könnten sie beispielsweise als Kanalreiniger arbeiten oder Schornsteine reinigen. Warum nicht auf Praktiken zurückgreifen, die sich schon vor 150 Jahren gut bewährt haben...

Anonym 22. März 2012 um 13:55  

Hallo Roberto,

einen Punkt hast Du dabei noch übersehen. Laut meiner Tageszeitung "plant Frau von der Leyen, dass Rentner im vorzeitigen Ruhestand künftig insgesamt so viel durch Rente und Arbeitseinkommen verdienen dürfen, wie früher durch ihr Gehalt".

Wer ein Armutgehalt und später eine Armutsrente hat, der darf nur bis zu seinem Armutsgehalt aufstocken, dann wird gekürzt. Wer aber "ordentlich verdient" hat, eine "ordentliche" Rente bezieht, der darf wesentlich mehr hinzuverdienen.

Grüße
Klotzkopf

Anonym 22. März 2012 um 14:15  

Wieso am Propaganda-Fläschchen geschnüffelt? Es gibt doch eher mehr Aufgaben als weniger zu bewältigen, es gibt eher mehr zu tun als weniger.
Ein gelöstes Problem schafft Kapazitäten, um ein nächstes zu lösen. Gelöste Probleme bedeuten nicht, dass daraufhin weniger zu tun übrig bleibt.
Jedes Renteneintrittsalter ist ohnehin willkürlich festgelegt.

Anonym 22. März 2012 um 14:52  

@ Klotzkopf

hier steht das auch

http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/4175-staatlich-gefoerderte-hochleistungs-rentner.html

nennt sich, wie passend, staatlich geförderte Hochleistungsrentner.

Wenn es nicht so traurig wäre ...

Beste Grüße
onlyme

Anonym 22. März 2012 um 15:00  

Klotzkopf sagt:

"Wer ein Armutgehalt und später eine Armutsrente hat, der darf nur bis zu seinem Armutsgehalt aufstocken, dann wird gekürzt. Wer aber "ordentlich verdient" hat, eine "ordentliche" Rente bezieht, der darf wesentlich mehr hinzuverdienen."

Das (west)deutsche Rentensystem war von Anbeginn so asozial aufgebaut, dass Menschen, die ein Leben lang für Armutlöhne ausgebeutet wurden, am Ende ihrer Tage auch noch mit einer Armutsrente "belohnt" wurden.
Die "soziale Marktwirtschaft der "guten alten Bundesrepublik" von Anfang an auch in dieser Frage...
Und in allen Jahrzehnten seither wurde diese asoziale Saauerei niemals ernsthaft thematisiert, auch nicht von den kapitaltreuen DGB-Vereinen.

MfG Bakunin

Anonym 22. März 2012 um 18:20  

Stimme zu, die Pläne von Frau von der Leiharbeit liegen voll auf Linie - der NLEP Deutschlands.

Vor Jahren einmal machte ich bei einer armen alten Sozialhilfe-Empfängerin mein Freiwilliges Soziales Jahr, und dachte damals schlimmer kann es nicht kommen bzw. es ist ungerecht wie die älteren Menschen, die ein Lebenslang gearbeitet haben,behandelt werden.
Ich erwartete keine Steigerung - eher im Gegenteil als 1998/99 Schröder gewählt wurde.

Tja, so kann sich Mensch irren.

Übrigens, mein Vater war auch so ein Ideal-Rentner - er hat gar nichts von seiner Rente gehabt, da er - als selbständiger Kleinunternehmer im Tourismusbereich - nicht einfach sagen konnte: Es ist Schluß. Die Rente hätte ihm vorne, und hinten nicht gereicht. Der Leberkrebs sorgte dafür, dass - ganz zynisch geschrieben - Vater Staat ein Rentner weniger "zur Last" viel, wie CDU/CSU/FDP/GRÜNEN/SPD-Neoliberale so schön schreiben.

Schon damals dachte ich, dass alle Menschen, die Geld vom Staat erhalten "Schmarotzer" sind - für diesen, unseren Staat - 2006. Ich war arbeitslos, und meine Gedanken kamen nicht von ungefähr....auch hier 2012 bin ich schlauer.

Übrigens, die Witwe, meine Mutter, arbeitet nun auch noch - und meint, sie könne nicht aufhören damit, die Gäste "zu betreuen", da die Rente vorne und hinten nicht reichen würde - so sieht es aus 2012.....

Übrigens, meine Mutter hat meinem Vater geholfen, vorher für Fremde geputzt als mein Vater noch nicht selbständig - und Baggerführer - war, und vier Kinder großgezogen.

Der Staat? Der verpaßt ihr dafür einen sprichwörtlichen Tritt in den Hintern....

...dämlich ist nur, dass meine Mutter diesen Staat sogar noch verteidigt, da man im Alter ja eh alles hinter sich hat....die resignierte Einsicht: Was will ich ändern, die tun ja eh was die wollen......

So sieht es aus, im Jahre 2012.....

Noch was:

Wir haben Verwandte, die immer schon eine Putzfrau hatten, die einen fette Penion kassieren, und in der Weltgeschichte rumreisen - als gelernte Beamte (Kurverwaltung)....

...Verständnis von dieser Seite für meine Eltern (auch zu Lebzeiten meines Vaters noch) keine....

Tja, der Riß geht - wie ich woanders bereits erwähnte - durch ganze Familien- und Verwandtenkreise, und wir hätten längst bürgerkriegsähnliche Verhältnisse, wenn wir nicht in Deutschland wären....

....hier resignieren eben die einen (meine kleinunternehmerischen Eltern), und die anderen haben kein Verständnis dafür, weil die in ihrer eigenen Pensions- und besserverdienerwelt leben.

Vielleicht schreibt Roberto mal was über den Riß, der sich - dank neoliberaler Ideologie, und Ungerechtigkeit - mitterweile s.o. durch ganze Familienstrukturen zieht....

Übrigens, wir haben noch einen Verwandten Onkel, der bei einer Drückerkolonne reich wurde, und immer schon meine "man muß eben mit den Wölfen heulen, wenn man reich werden will...."

So sieht der Alltag aus - zumindest bei mir....kein Wunder, dass ich ein "Linker" geworden bin.....im ursprünglichen Sinne.....ohne parteipolitische Bindung....

Traurige Grüße
Bernie

maguscarolus 22. März 2012 um 19:52  

Vor dem Hintergrund dieser neuesten Teufelei aus dem Hause der Dame v.d.L. nimmt sich der Ehrensold für die BuPrä-Sternschnuppe Wulff noch mal ganz anders aus.

Ob wir es irgendwann erleben, dass diese ganze neoliberale Bagage zum Teufel gejagt wird?

Anonym 22. März 2012 um 20:14  

„Wir waren nicht gegen echte Autoritäten, also Menschen, die uns etwas Wesentliches zu sagen hatten, was uns weiterhalf – die wurden anerkannt, ihre Bücher wurden studiert und weitergereicht, wir konnten ihnen stundenlang zuhören und ihre Ideen nächtelang diskutieren.
Aber die aufgeplusterten Autoritären, die uns mit Befehlen, Gesetzen, Vorschriften kamen, die wir nicht einsahen – die wurden ausgelacht, und ignoriert. Solche autoritären, obrigkeitsgläubigen Leute hatten in diesem Land immer wieder selbst unmenschliche Gesetze und verbrecherische Befehle bedenkenlos ausgeführt. Wir aber waren entschlossen, mit dieser verhängnisvollen Tradition des bedingungslosen Gehorsams gegenüber allem, was 'von oben' kam, ein für allemal zu brechen.


http://www.kaikracht.de/68er/

Anonym 22. März 2012 um 20:32  

"[...]Ob wir es irgendwann erleben, dass diese ganze neoliberale Bagage zum Teufel gejagt wird?[...]"

Obwohl ich darauf nun bald 30 Jahre warte schließe ich mich deiner Hoffnung an.

Hoffnungsvoller Gruß
Bernie

Shorty 22. März 2012 um 22:07  

"Wieso am Propaganda-Fläschchen geschnüffelt? Es gibt doch eher mehr Aufgaben als weniger zu bewältigen, es gibt eher mehr zu tun als weniger."

Dank des technischen Fortschritts gibt es eher weniger zu tun. Es gibt jetzt schon nicht genügend Arbeitsplätze für alle. Menschen über 50 haben es schwer eine Arbeit zu bekommen, auch wenn sie qualifiziert sind.

Madame-Cherie 22. März 2012 um 23:09  

Das man von dieser Schlange lange nix gehört hat, war ein böses Omen! Sieht man ja!!!

Maxi 22. März 2012 um 23:43  

Wir leben nun mal am Rande zum Faschismus. Das ist doch nun lange genug bekannt hier. Überraschen könnte daher doch nur, wenn solche Gesetze NICHT kämen. Es wartet doch von Euch auch keiner bei einer Kuh darauf, dass sie Eier legt.

Also nochmal: Unser politisches System ist von der grundsätzlichen Ausrichtung her am Rande des Faschismus angelegt.
Was sonst, wenn nicht solche Gesetze, sollte denn dabei herauskommen?

Anonym 23. März 2012 um 01:42  

Madame von der Leyen sollte ehrlich sein und sich fuer EUTHANASIE Autos einsetzen, wie sie jetzt in den Niederlanden im Rahmen der Sterbehilfe ueblich sind - dann erreicht sie ihr Ziel: Ersparnis der auszuzahlenden Renten durch verkuerzte Lebenserwartung. Man mag sich wundern, ob Madame in Ausschwitz Karriere gemacht haette...
Selbstverstaendlich vetsht man, dass in der BRD manche Menschen mehr Mensch sind als andere.

Anonym 23. März 2012 um 03:45  

Dieses neoliberale Gesindel zum
Teufel jagen.

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